Kerstin Wiesner – Landschaftspflegeverband Eichsfeld-Hainich-Werratal e.V.
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Erfolgreich Obstschnittkurs durchgeführt

Lehrgang zum Obstbaumschnitt von hochstämmigen Obstbäumen in Tüngeda
Text und Foto Olaf Busch

Der Landschaftspflegeverband Eichsfeld-Hainich-Werratal e.V. (LPV) hatte wieder einen Lehrgang zum Obstbaumschnitt für Freitag, den 12.01.2024, in Tüngeda vorbereitet und organisiert. Zu diesem Termin hatten sich 13 Interessenten, acht Männer und fünf Frauen, angemeldet, die in der Gaststätte „Zur Rose“ in Tüngeda  durch Herrn Marcel Hoppe und Frau Karen Bopp vom LPV begrüßt wurden. Marcel Hoppe, ausgebildeter Baumwart und langjähriges Mitglied im NABU Bundesfachausschuss Streuobst sowie Mitglied im Arbeitskreis Mutterreisergärten, erläuterte die theoretischen Grundlagen des Schnittes hochstämmiger Obstbäume. Es  wurden die Grundlagen der Schnittbedürftigkeit von Obstbäumen als Kulturpflanzen (Statik, Vitalität und Nutzbarkeit) vermittelt. Er demonstrierte die Grundregeln des Kronenaufbaues nach „Oeschberg“ sowie die Notwendigkeit und die Herangehensweise bei einer Kronenerziehung. Ebenfalls sind die Wuchs- sowie die Schnittgesetze und die Schnittführung erläutert worden. Dabei wurden das Anschneiden, Ableiten, der Winkelschnitt sowie  der Auge-Umkehrschnitt vorgeführt. Auch wurde auf die einschlägige Fachliteratur hingewiesen. Zum Abschluss gab es noch eine kurze Einweisung über die Verwendung der sich bewährten Werkzeuge im Obstbaumschnitt und deren Pflege. Am Samstag begann bei -6 Grad C um 9.00 Uhr auf einer privaten Streuobstwiese mit zirka 40 bis 90 Jahre alten Obstbaumbeständen der praktische Teil des Lehrganges. Zunächst erfolgte die Einteilung in drei Gruppen. Dann erfolgte die Anwendung und Umsetzung des theoretischen Wissens vom Vortag durch Marcel Hoppe zunächst mit Betrachtung eines zu beschneidenden Baumes und dessen Umfeldes. Weiteres Fachpersonal, wie Obstbaumwartin Katrin Luck aus Schmalkalden und Kathrin Imber als Streuobstpädagogin aus Schleusingen unterstützten die praktische Anleitung. Nach der Gruppeneinteilung wurde dann selbst Hand angelegt und von  den 20 Bäumen konnten sieben Bäume gepflegt werden. Mit der Teilnehmerbestätigung qualifizierten sich die Mitglieder für den Nachweis um eine NALAP-Förderung. Herzlichen Dank an die sehr gute organisatorische Durchführung und Bewirtung durch die Gaststätte „Zur Rose“. Der nächste Kurs erfolgt vom 02.bis 03. Februar 2024; ist jedoch schon ausgebucht.

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Obstbaumschnittkurs im Eichsfeld

Wir bieten 2024 wieder Schnittkurse an: 26. bis 27. Januar 2024 mit Theorieteil im Sitzungsraum des Stadthauses in Heiligenstadt, Aegidienstraße 20, am Freitag ab 16.00 Uhr und den praktischen Teil in unmittelbarer Umgebung am Samstag ab 8.30 Uhr.

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Obstbaumschnittkurse im Wartburgkreis

Wir bieten 2024 wieder Schnittkurse an: 12.  bis 14. Januar 2024 und 02. bis 03. Februar 2024 mit jeweils einem Theorieteil am Freitag um 16.00 Uhr im Gasthof „Zur Rose“, Neustadt 13, Tüngeda, Hörselberg-Hainich-Gemeinde. Die Flächen für die praktischen Übungen befinden sich in unmittelbarer Umgebung.

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Für artenreiche Waldränder

Erweiterung der Beweidung um den „Ministerblick“ im Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal – Oberhalb von Lindewerra, in der Gemarkung  Bornhagen, sollen Beweidungsflächen vor allem im Wald etabliert bzw. erweitert werden. Die Flächen liegen im FFH-Gebiet „NSG Kelle – Teufelskanzel“ und gehören zum Naturraum Werrabergland – Hörselberge. Hier existiert ein besonders naturschutzfachlich hochwertigen Offenlandbiotop, die „Trockenen Heiden“. Entlang des Kolonnenwegs in den halboffenen Waldrändern sind noch Relikte der Heiden zu finden. Diese würden verschwinden, wenn nicht durch Beweidung die Waldränder licht gehalten werden. Ziegen und Galloway-Rinder werden für strukturreiche  Waldränder sorgen, in den die Artenvielfalt besonders hoch ist. Wieder einmal ist eine gute Zusammenarbeit zwischen Flächeneigentümer, hier die Stiftung Naturschutz Thüringen und der Forst Teufelskanzel GbR aus Katlenburg, den Tierhaltern und dem Naturschutz von Nöten. Zusammen mit dem Landschaftspflegeverband Eichsfeld-Hainich-Werratal e.V., finanziert durch EU- und Landeigene Gelder, und dem Gebietsbetreuer der Stiftung konnten Bewirtschafter gefunden werden. Herr Philipp Herwig vertritt die Forst Teufelskanzel GbR und ist besonders erfreut über die Zusammenarbeit, welche artenreiche Waldränder zum Ziel hat. Dazu benötigt es auch eine Waldweide Genehmigung über das Forstamt, welche positiv beschieden wurde.

Eichsfelder Allgemeine vom 10. November 2023

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Lehrgang „Sachkunde Schaf- und Ziegenhaltung“

Dieser Lehrgang richtet sich an alle Schaf-Interessierten, Hobbytierhalter*innen und/oder Quereinsteiger*innen sowie auch Berater*innen. Nach dem Besuch von vier Pflichtmodulen+1 Wahlpflichtmodul und abgelegter Prüfung, erhalten die Teilnehmenden ein Zertifikat „Sachkundige*r Schaf- und Ziegenhalter*in“.

Aber auch einzelne Module können gebucht werden, welche mit einer Teilnahmebescheinigung bestätigt werden, um vorhandenes Wissen zu festigen und praktische Fähigkeiten zu erlernen.

Die Kursteilnehmer*innen werden durch unsere mitteldeutschen Partner und Partnerinnen aus Landwirtschaft und Naturschutz in Praxis und Theorie geschult.

Der Kurs wurde gemeinsam entwickelt mit: Landvolkbildung Thüringen e. V. | Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz (TMUEN) |  Thüringer Landesamt für Landwirtschaft  und Ländlichen Raum (TLLLR) | Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz (TLUBN) | Landesverband Thüringer Schafzüchter e. V. | Landesverband Thüringer Ziegenzüchter e. V. | Thüringer Lehr-, Prüf- und Versuchsgut | Thüringer Tierseuchenkasse

Alle weiteren Informationen zu Inhalten, Referenten und Terminen der Module sowie Anmeldung, Kosten und Durchführung erhalten Sie unter www.weidewonne.de oder hier:

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Ein Ausflug in die Welt von Hirschkäfern und Wölfen

Tierschutzfestival des Worbiser Bärenpark wartet mit vielen Mitmachtaktionen und Musik auf – bei Sommer-Sonnenwetter lockte am Wochenende die zweite Auflage des Tierschutzfestivals „Wir.Sind.Tier.“ zahlreiche Besucher in den Alternativen Bärenpark Worbis.

Eichsfelder Allgemeine, Juvita Weinrich, 26. Juni 2023

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Hirschkäfersuche in Thüringen beginnt

Sie sind schön, selten und stark gefährdet. Hirschkäfer stehen bundesweit und in Thüringen auf der Roten Liste und werden in der Kategorie 2 als „stark gefährdet“ aufgeführt. Die imposante, relativ große Käferart ist außerdem nach Anhang II der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-Richtlinie) europaweit geschützt. Um mehr über das Vorkommen in Thüringen zu erfahren, führen das Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz (TLUBN) und der NABU Thüringen gemeinsam seit 2015 eine Hirschkäfermeldeaktion durch.

Seit diesem Jahr konnte der Landschaftspflegeverband Eichsfeld-Hainich-Werratal e.V. als Partner dazugewonnen werden, welche durch ihr Projekt „Hirschkäfer Residenz- Eisenach“ die Meldungen im Eisenacher Stadtgebiet aktiv unterstützen möchten.

Mitmachen
Eine direkte Meldung des Fundes kann über die Umwelt-App für Thüringen, die Internetseite des NABU Thüringen oder den Landschaftspflegeverband erfolgen. Angaben zu Ort und Datum der Beobachtung, ggf. dem Geschlecht, der Anzahl der Tiere sowie Fotos sollten nicht fehlen. Darüber hinaus sind Angaben zu möglichen Beeinträchtigungen oder sonstige Beobachtungen zum Lebensraum sehr hilfreich, aber keine Bedingung für die Meldung. Im Zweifelsfall wird von Seiten des Thüringer Landesamts für Umwelt, Bergbau und Naturschutz Unterstützung angeboten.

Eine direkte Meldung des Fundes kann über die „Umwelt-App“ für Thüringen unter www.tlubn.thueringen.de/service/meine-umwelt erfolgen.

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